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Ein Gramm Intelligenz ist ein Pfund Bildung wert, denn wo Intelligenz ist, stellt sich die Bildung von selber ein.
Weiße Zähne gelten als schön und gesund. Mit Pflastern und Gelen wird versucht den Wunschzustand zu erzielen. Doch nicht jeder verträgt die Bleichmittel.
Jeder kennt das strahlende Lächeln aus der Werbung: Zeichen für Gesundheit und Erfolg. Zahnschmelz ist das härteste Gewebe, das der menschliche Körper zu bieten hat. Sein Naturton ist leicht gelb-gräulich. Heutzutage ist das jedoch zunehmend unerwünscht, blendend weiß sollen die Zähne sein. Was also tun, wenn die Zähne gelb und fleckig werden?
Nahrungsmittel sind oft die Übeltäter
Verfärbungen haben eine Vielzahl von Ursachen. Oft entstehen Auflagerungen auf der Zahnoberfläche durch den Genuss von Tabak, Rotwein, Kaffee oder Tee. Auch nitrat- oder eisenhaltige Arzneimittel können Zahnverfärbungen hervorrufen. Gemüse, Obstsäfte, Gewürze: manche Nahrungsmittel reagieren direkt mit der Zahnoberfläche. Verletzte oder abgestorbene Zähne färben sich mit der Zeit ebenfalls grau, da sie nicht mehr ernährt werden.
Zähneputzen hilft nicht
Einfaches Zähneputzen reicht oft nicht aus, um solche Spuren zu beseitigen. Daher werden spezielle Zahnpasten mit Weißmachereffekt angeboten. Sie enthalten Tenside und Polierstoffe, die den Zahnbelag mechanisch entfernen, oder Enzyme, die aufhellend wirken. Die so genannten Putzkörper können bis zu 50 Prozent einer Zahncreme ausmachen. Sie erhöhen den Abrieb am Zahnbein, was bei gesundem Zahnschmelz kein Problem ist. Bei empfindlichen und freiliegenden Zahnhälsen ist dagegen Vorsicht geboten. Wunder kann keines der Produkte vollbringen.
Bleichen von außen und innen
Beim internen Bleichen wird ein verfärbter, wurzelbehandelter Zahn von Innen her aufgehellt. Dieses „nonvital bleaching“ wird immer beim Zahnarzt durchgeführt. Der Zahnarzt kann aber auch äußerlich ein konzentriertes Aufhellungsmittel direkt auf den Zahn geben und es mit Licht oder Soft-Laser zusätzlich aktivieren. Eine reine Oberflächenbehandlung mit Gel oder Klebestreifen ist auch zuhause möglich. Egal welche Methode angewandt wird, als Bleichmittel wird immer Wasserstoffperoxid eingesetzt. Es wird direkt auf die Zähne aufgetragen, in eine Gebissschiene gefüllt oder mit Hilfe eines Klebestreifens auf den Zähnen befestigt. Die Peroxide durchdringen den Zahnschmelz und freie Radikale verwandeln verfärbte Moleküle in farblose um. Die Folge: schneeweiße Zähne.
Das Zahnfleisch schützen
Die Zahnumgebungen sollte dabei immer gut geschützt werden, da Bleichmittel das Zahnfleisch beschädigen könnten. Eine gründliche konventionelle Reinigung der Zahnoberflächen ist nötig, um gleichmäßige Effekte zu erzielen. Zahnfarbene Füllungen müssen möglicherweise erneuert werden, weil sie natürlich nicht mitgebleicht werden. Nach der Behandlung, sollte eine „Härtung“ des aufgehellten Zahnschmelzes mit Fluoriden erfolgen. Der Aufhellungseffekt hält drei bis 24 Monate an, je nach Beschaffenheit der Zähne, Zahnpflege und Konsumgewohnheiten.
Zähnebleichen ist in und teuer
Die zahnärztliche Behandlung ist besonders effizient, aber auch teurer als die „Do-it-yourself-Technik“. Zu den Behandlungskosten kommen Materialkosten hinzu. Bleaching-Strips und Lacke aus dem Handel liegen bei 30 bis 60 Euro. Die schonende Zahnarzt-Behandlung mit Zahnschiene ist unter 400 Euro kaum zu bekommen. Wer Bleaching zuhause oder in der Praxis plant, sollte sich in jedem Fall vorher fachlich beraten lassen. Denn immerhin kann es zu Irritationen des Zahnfleisches und Hypersensibilität der Zähne kommen, wenn die Bleichmittel nicht vertragen werden oder die Zahnumgebung nicht gut genug geschützt war.
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